Die Performance-Plattform J1 – der e-tron GT concept - Audi Technology Portal

Die Performance-Plattform J1 – der e-tron GT concept

Der e-tron GT concept nutzt als technische Basis die von Porsche entwickelte Performance-Plattform J1. Im Showcar Audi
e-tron GT concept entwickeln zwei permanent erregte Synchronmaschinen (PSM) 590 PS Systemleistung (434 kW) und 830 Nm Systemdrehmoment. Der viertürige GT katapultiert sich in 3,5 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und in wenig mehr als 12 Sekunden auf 200 km/h, erst bei 240 km/h endet der Vortrieb.


Bei Bedarf kann der Audi e-tron GT concept in kurzer Zeit geladen werden: Das Hochvolt-System ist auf 800 Volt Spannung ausgelegt und erlaubt es, die Batterie an einer DC-Säule mit 350 kW Leistung in etwa 20 Minuten auf 80 Prozent zu laden. Als Serienauto wird der e-tron GT concept nach WLTP-Standard mehr als 400 Kilometer Reichweite erreichen. 

Die Batterie mit einem Energieinhalt von mehr als 90 kWh liegt im Unterboden zwischen den Achsen. Das Batterie-Package ist so gestaltet, dass der Fußraum im Fond Vertiefungen, sogenannte „Sitzgaragen“, aufweist. Auf diese Weise wird für alle Insassen ein hoher Sitzkomfort bei sportlicher Sitzposition erreicht. Diese besondere Anordnung ermöglicht trotz der typisch niedrigen Karosserie eines Sportwagens die Integration der Antriebsbatterie im Fahrzeugboden – und damit einen sehr tiefen Fahrzeugschwerpunkt. Gleichzeitig entsteht dadurch eine entspannte Sitzergonomie. Seine Leichtbau-Karosserie mit dem Dach aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK) folgt der Multimaterial-Bauweise. Mit 4,96 Metern Länge, 1,96 Metern Breite und 1,38 Metern Höhe hat der seriennahe Audi e-tron GT concept die Proportionen eines klassischen Gran Turismo.

Der quattro Antrieb mit jeweils einer E-Maschine an der Vorder- und Hinterachse bietet in Kombination mit dem tief liegenden Schwerpunkt ideale Voraussetzungen für einen Sportwagen. Das Technik-Layout ermöglicht eine Vielzahl an Fahrwerk- und Performance-Features, etwa eine Allradlenkung oder ein Sportdifferential – so entsteht eine hervorragende Kombination aus Traktion und hoher Fahrdynamik.

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Stand 10/2019