Natural Audi project

Audi interessiert sich beim Design für neue Ideen von Studenten wie bei diesem Projekt mit den Royal College of Art in London.


Audi geht im Design neue Wege und ist dabei stets auf der Suche nach frischen Ideen. Ein zentrales Instrument sind die Kooperationen mit renommierten Designakademien, etwa mit der Hochschule Pforzheim, dem Royal College of Art in London, dem Art Center College of Design in Pasadena/Kalifornien oder mit zwei Hochschulen in Mailand.

Der offene Dialog, den Audi mit den Studenten führt, bringt beiden Seiten viele Vorteile. Die Designer der Marke gewinnen aus ihm Impulse, die spielerisch frei und durch keinerlei Experten-Blickwinkel eingeengt sind; sie erfahren, wie junge Menschen die Marke und die Zukunft der Mobilität sehen. Darüber hinaus untermauert Audi in der Szene seine Kompetenz und Zukunftsfähigkeit und prägt die Designkultur ein Stück weit mit.

Jedes Jahr werden im Audi-Design einige Praktikanten- und Diplomandenstellen frei; den besten Nachwuchsleuten dienen sie häufig als Startrampe für eine Karriere im Unternehmen, wobei die Messlatte für Qualität und Disziplin sehr hoch liegt. Jahr für Jahr laufen mehr Initiativbewerbungen ein, auch das zeigt, wie attraktiv der Designbereich von Audi als Arbeitgeber ist.

Das Recruiting verläuft global, aus gutem Grund. Junge Talente aus China beispielsweise bringen die ästhetischen Präferenzen ihrer Kultur und ihr spezielles Gefühl für Proportionen in die Audi-Formengrammatik ein, wie Audi-Designer Christian Labonte berichtet. Im Frühjahr hat Labonte ein Projekt mit dem Royal College of Art (RCA) abgeschlossen.

Der Studiengang Transportation Design hat ausgeprägt künstlerische Züge - beim Projekt -The natural Audi- erhielten die Studenten alle Freiheiten, Beispiele für die künftige Persönlichkeit der Marke auf Basis nachhaltiger Technologien zu formulieren. In den meisten Teams arbeiteten Exterieurdesigner mit Kolleginnen aus dem Bereich Colour & Trim zusammen. Vor allem die Textil-Expertinnen seien sehr visionär gewesen, berichtet Labonte: “Eine Gruppe hat den Verkehr bei Regen, Streulicht und Sonnenschein mit Mikrofonen aufgezeichnet und die Geräuschamplituden in textile Skulpturen umgesetzt.”

Im „Audi.me” von Cherice Haye, Nir Siegel und Hanchul Lee trägt der Fahrer eine Jacke, die ihn wie ein Gurt mit dem Monoposto verbindet und eine enge funktionale und emotionale Beziehung schafft. Der asymmetrische „Dolphin“ von Michal Vlcek interpretiert das Thema Audi Space Frame auf neue Art – seine tragende Struktur liegt außen und schließt die Kabine ein. Der „Audi Epiphany“, der an ein schnittiges Meereslebewesen erinnert, entstand, indem Shihan Pi und Yijing Zhang aus Bewegungsformen eine Kabinenskulptur mit Muskeln und Fasern entwickelten. In allen Entwürfen fließen Exterieur und Interieur, Vision und Emotion zusammen –- zu Ideen, die für Audi Impuls und Antrieb sind.


Stand: 2012